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Landesregierung startet gemeinsam mit vielen Unterstützern Bevölkerungsschutzkampagne „KommKlar SH“ – Gemeinsam sicher vorbereitet

Wie bereite ich mich auf eine Krisen- oder Katastrophensituation vor? Was muss ich selbst und für meine Liebsten bevorraten, um mindestens 72 Stunden auszukommen? Wie werde ich eigentlich gewarnt und was bedeutet eine Warnung für mich und mein Umfeld? – All das sind wesentliche Inhalte, die im Rahmen der Kampagne KommKlar SH thematisiert werden.

Seit dem 23. März wirbt ein breites Bündnis aus Politik, Institutionen, Verwaltung und diversen Unterstützerinnen und Unterstützern – darunter die kommunalen Landesverbände – für mehr Vorsorge in einem möglichen Krisen- oder Katastrophenfall.

Mit der Kampagne „KommKlar SH“ unter dem Claim „Gemeinsam sicher vorbereitet“ wird auf den Social-Media Portalen Instagram, Facebook und TikTok, im Internet sowie auf Anzeige- und Werbetafeln landesweit über den Selbstschutz und Selbstvorsorge informiert. Die Kampagne wurde am 23.03.2026 auf einer Pressekonferenz durch Ministerpräsident Daniel Günther, der Innenministerin Magdalena Finke sowie weiteren Unterstützerinnen und Unterstützern, unter anderem Stephanie Ladwig von SH Netz, Ronja Behrens von dem Verband kommunaler Unternehmen, dem Landesbrandmeister Jörg Nero sowie die zukünftige Ehrenbürgerin Schleswig-Holsteins Kirsten Bruhn, vorgestellt. Die mit Hilfe von Studierenden der Hochschule für angewandte Wissenschaften Kiel strategisch entwickelte und durch eine Agentur umgesetzte Kampagne läuft zunächst über ein Jahr. Die Inhalte der Kampagne stützen sich auf den Notfallratgeber des Bundesamtes Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe. Alle Kampagnenbeiträge verweisen über den Link www.kommklar-sh.de auf das Risikokommunikationsportal der Landesregierung, wo alle relevanten Informationen schnell abrufbar sind.

Die Kampagne zur Eigenvorsorge stellt einen wichtigen Baustein in der Gesamtstrategie für den Bevölkerungsschutz des Landes dar. Ziel der Kampagne ist es, die Menschen in Schleswig-Holstein zu den Themen des Selbstschutzes und der Selbstvorsorge aufzuklären und sie dafür zu sensibilisieren. Neben der Vorsorge spielt die Warnung der Bevölkerung und deren Bedeutung eine ebenso große Rolle.

Die Bevölkerung sollte im für Krisensituationen mindestens 72 Stunden, im besten Falle zehn Tage, selbst vorsorgen können und im Ernstfall handlungssicher sein. Diese 72 Stunden sind deshalb so wichtig, da sich die Einsatzkräfte in den ersten drei Tagen auf das Dringendste beschränken und sich um die Rettung von bedrohten Menschen sowie Stabilisierung der kritischen Infrastruktur (Krankenhäuser, Strom- und Wasserversorgung und wichtige Kommunikationswege) kümmern.

Neben den Social Media-Auftritten auf Instagram, Facebook und TikTok ist die Kampagne auf Werbe- und Anzeigetafeln im ganzen Land sichtbar. Zudem wird #kommklar-sh mit einem Messestand auf bekannten Veranstaltungen im Land vertreten sein.

Bereits nach nur zwei Wochen hat das Innenministerium zahlreiche Anfragen von Städten, Gemeinden und Ämtern erhalten, die sich in unterschiedlicher Weise an der Kampagne beteiligen. So teilen beispielsweise viele Gemeinden die Beiträge auf Social-Media oder verlinken über ihre Internetseite auf die Kampagne.

Um auch „analog“ gezielt die Bevölkerung in den Städten und Gemeinden anzusprechen, wird den Städten, Gemeinden und Verbänden künftig Informationsmaterial in Form von Plakaten, Kampagnenmotiven und weiteren Formaten zum Download zur Verfügung gestellt. Die dazu erforderlichen Links werden über die Informationskanäle des Städteverbands SH verbreitet. Diese Materialien können von den Gemeinden für Schaukästen, Aushänge in Gemeindehäusern oder ähnliche Zwecke genutzt werden, um verstärkt auf das Thema und die Kampagne aufmerksam zu machen – Denn wer vorbereitet ist, schützt nicht nur sich selbst, sondern entlastet alle.

An der Kampagne beteiligen sich bislang mehr als 35 Institutionen und Verbände aus Schleswig-Holstein, die nachfolgend aufgeführt werden:

  1. ABIS GmbH
  2. Allianz für Sicherheit in der Wirtschaft Norddeutschland
  3. Arbeiter-Samariter-Bund Landesverband Schleswig-Holstein e. V.
  4. Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienst e. V.
  5. Der Paritätische Schleswig-Holstein
  6. Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft Landesverband Schleswig-Holstein e. V.
  7. Deutsches Rotes Kreuz
  8. Edeka Nord
  9. Erzbistum Hamburg
  10. Evangelisch-Lutherische Kirche in Norddeutschland
  11. HanseWerk AG
  12. Industrie- und Handelskammer Schleswig-Holstein
  13. Johanniter Unfall Hilfe
  14. Landesbeauftragte für Menschen mit Behinderungen Schleswig-Holstein
  15. Landesfeuerwehrverband Schleswig-Holstein e. V.
  16. Landfrauenverband Schleswig-Holstein e. V.
  17. Landesjugendverband Schleswig-Holstein e. V.
  18. Landeskreistag Schleswig-Holstein
  19. Landeskommando Schleswig-Holstein
  20. Landessportverband Schleswig-Holstein e. V.
  21. Malteser
  22. Schleswig-Holsteinischer Gemeindetag
  23. Sei Bereit – Kampagne, Kreis Nordfriesland
  24. Sei Bereit – Kampagne, Kreis Pinneberg
  25. Sei Bereit – Kampagne, Kreis Schleswig-Flensburg
  26. Sozialverband Schleswig-Holstein
  27. Städteverband Schleswig-Holstein
  28. Ströer
  29. Technisches Hilfswerk
  30. Verband Kommunaler Unternehmen e. V. Landesgruppe Nord
  31. Verband der Schleswig-Holsteinischen Energie- und Wasserwirtschaft
  32. Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein
  33. Wigger
  34. Wacken Open Air
  35. Arkat

Links zum Internetauftritt und den Social Media Seiten:

von Miriam Niß, Ministerium für Inneres, Kommunales, Wohnen und Sport

Ansprechpartnerin

Claudia Zempel

Claudia Zempel
Stellvertretende Geschäftsführerin
– Dezernat 4 –

Telefon: 0431/570050-63

E-Mail:
claudia.zempel@staedteverband-sh.de

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