Familie & Jugend

Bundesprogramme „Sprach-Kitas“ und „Betreuungszeiten“

Der Deutsche Städtetag hat über ein Bundesprogramm aus dem Bereich „Frühe Bildung: Gleiche Chancen“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) informiert. Das Bundesprogramm „Sprach-Kitas: Weil Sprache der Schlüssel zur Welt ist“ startet zum 1. Januar 2016.

Das Interessenbekundungsverfahren läuft seit dem 6. Juli 2015. Es schließt an das Bundesprogramm „Schwerpunkt-Kitas Sprache & Integration“ an, mit dem es gelungen war, seit 2011 in bundesweit rund 4.000 Schwerpunkt-Kitas die sprachliche Bildung als Schwerpunkt zu verankern. Auf der Grundlage der Erfahrungen und Erkenntnisse aus dem laufenden Programm sollen die erfolgreichen Ansätze aus diesem Bundesprogramm fortgeführt werden.

Die teilnehmenden Einrichtungen werden durch zusätzliche Fachkräfte, die Sprachexperten, bei der sprachlichen Bildungsarbeit unterstützt. In ihrer Qualitätsentwicklung werden die Einrichtungen durch kontinuierliche Begleitung von externer Fachberatung gestärkt. Für die Umsetzung des Programms sind von 2016 bis 2019 jährlich 100 Mio. € vom Bund eingeplant.

Inhaltlich wird der Ansatz der sprachlichen Bildung im Programm „Sprach-Kitas“ stärker mit den Themen „Zusammenarbeit mit Eltern“ und „Inklusive Bildung“ verknüpft. Außerdem werden die besonderen Bedarfe von Flüchtlingsfamilien im Blickpunkt stehen.

Eine Übersicht über das Bundesprogramm „Sprach-Kitas“ finden Sie hier >>

Weitere Hintergrundinformationen zum Bundesprogramm und zum Online-Interessenbekundungs-verfahren sind erhältlich unter www.fruehe-chancen.de.

Ein weiteres Bundesprogramm „Betreuungszeiten“ wird vom BMFSFJ ab Januar 2016 geplant. Hier sollen Konzepte für bedarfsgerechte Betreuungszeiten auch in den Randzeiten und am Wochenende bei Kindertagesstätten und in der Kindertagespflege erarbeitet, erprobt und umgesetzt werden

Erwerbstätige Eltern sollen hier bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf unterstützt werden. Besonderes Augenmerk wird dabei auf Alleinerziehende gelegt, , welche Schwierigkeiten haben, die Betreuungszeiten entsprechend ihrer Arbeitszeiten zu organisieren.

Dieses Programm wird aktuell im BMFSFJ erarbeitet und bezieht die kommunalen Spitzenverbände mit ein. In der Presse wurde bereits über den geplanten Ausbau der sogenannten 24-Stunden-Kitas berichtet, welche aber lediglich eine Alternative beim Ausbau bedarfsgerechter Angebote der Kindertagesbetreuung sein wird.

Sobald dem Städteverband Schleswig-Holstein die endgültigen Informationen des BMFSFJ zum neuen Bundesprogramm vorliegen, werden wir weiterhin hierüber informieren.

Ansprechpartnerin

undefined

Marion Marx

Stellvertretende Geschäftsführerin
- Dezernat 3 -

Telefon: 0431/570050-64

e-Mail:
marion.marx@
staedteverband-sh.de

 

Termine

Mitglieder

Mitglieder des Städteverbandes »