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Bundestag stellt 30 Mio. € für besseren Einbruchschutz bereit

Mit dem Beschluss zum Nachtragshaushalt 2015 stehen im Bundeshaushalt nun für die Jahre 2015 bis 2017 je 10 Mio. € für besseren Einbruchschutz bereit, die als Zuschüsse für Investitionen im Rahmen des Programms „Kriminalprävention durch Einbruchsicherung“ vergeben werden sollen.

Auch wenn alle Details dieses Programms noch nicht feststehen, so hieß es aber schon aus Koalitionskreisen, dass die Mittel über die KfW-Bank zur Verfügung gestellt und zusätzlich zu Absetzbarkeit von Handwerkerleistungen gewährt werden sollen. Der DStGB hatte sich bereits seit Langem für eine solche KfW-Förderung ausgesprochen.

Wie es aus Koalitionskreisen ferner hieß, sollen die Fördermittel voraussichtlich ab Herbst 2015 zur Verfügung gestellt werden. Als Voraussetzung für die Zuschüsse könnte eine Mindestsumme für die Investition in einbruchsichere Türen, Schlösser oder Fenster in Höhe von 500 € festgelegt werden. 20 % der Gesamtsumme würden gefördert, der maximale Zuschuss betrage 1.500 €. Eine Voraussetzung sei, dass der KfW vor Baubeginn mindestens zwei Angebote vorgelegt werden, beziehungsweise ein Angebot einer zertifizierten Fachfirma.

Die Zahl der Wohnungseinbrüche ist 2014 um 1,8 % auf 152.123 gestiegen, so viel wie seit 15 Jahren nicht mehr. Über 40 % davon wurden im Versuchsstadium abgebrochen. Das zeigt, wie wirksam ein guter Schutz von Wohnung oder Haus sein kann.

Die DStGB-Vorschläge zur Bekämpfung der Einbruchskriminalität können dem Statement von Dr. Gerd Landsberg gegenüber der NOZ zum Tag des Einbruchsschutzes am 26. Oktober 2014 entnommen werden („Bürger besser schützen - Polizeipräsenz erhöhen - Eigenvorsorge stärken“), das über den Internetschwerpunkt „Sicherheit und Kommunen“ unter www.dstgb.de verfügbar ist.

(Quelle: DStGB-Aktuell 22 vom 29. Mai 2015)

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