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Einführung des Digitalfunks in den kommunalen BOS - Zuschlag für die Beschaffung der Endgeräte erteilt

Die kommunalen Landesverbände freuen sich, dass mit der am 10.02.2015 von der GMSH bekannt gegebenen Zuschlagserteilung das umfassendste Beschaffungsver-fahren, das die Schleswig-Holsteinischen Kommunen jemals durchgeführt haben, ein erfolgreiches Ende gefunden hat.

Für sämtliche Schleswig-Holsteinischen Feuerwehren, Rettungsdienste, Katastrophenschutzeinheiten und zahlreiche weitere Einheiten der Hilfsorganisationen werden mit diesem Los 1 über 19.200 Handfunkgeräte, 5.200 Fahrzeugfunkgeräte sowie ortsfeste Funkanlagen beschafft. Dass die Kommunen eines Bundeslandes diesen Bedarf gemeinsam beschaffen, ist bundesweit einmalig.

Die GMSH hatte dieses Ausschreibungsverfahren im Auftrag der Kommunalen Landesverbände und mit Unterstützung des Innenministeriums durchgeführt. Mit der gemeinsamen Sammelbeschaffung aller Schleswig-Holsteinischen Kommunen können sehr günstige Preise und eine einheitliche Geräteausstattung für die Feuerwehren erreicht werden. Die einheitliche Geräteausstattung erleichtert erheblich die Zusammenarbeit und den Austausch zwischen den Einheiten, die Ausbildung der Aktiven sowie die Unterhaltung und Wartung der Funkgeräte.

Ab September 2015 kann die Auslieferung der Geräte beginnen. In welchen Kreisen mit der Auslieferung der Geräte begonnen wird, richtet sich nach der Migrationsplanung für den Übergang vom Analogfunk zum Digitalfunk, die in den kommenden Wochen zwischen den Kommunen und dem Innenministerium neu abgestimmt wird. In welchen Kreisen die Städte und Gemeinden als erstes Funkgeräte abrufen können, steht also nach Abschluss der Migrationsplanung fest.

Für die Auslieferung und Nutzung der Geräte müssen in den jeweiligen Kreisgebieten die Voraussetzungen durch den Aufbau von Servicestellen und die Anbindung der Leitstellen an das Digitalfunknetz geschaffen werden.

Zwischen Land und Kommunen ist verabredet, die Beschaffung der Endgeräte aus Mitteln der Feuerschutzsteuer zu fördern. Die Förderquote und die weiteren Einzelheiten werden in den kommenden Monaten verabredet.

Download Mitteilung GMSH

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Claudia Zempel
Dezernentin
- Dezernat 4 -

Telefon: 0431/570050-63

e-Mail:
claudia.zempel@
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