Europa

EU-Kommission gibt grünes Licht für Programme zur Entwicklung des ländlichen Raums

Die EU-Kommission hat weitere 18 Programme zur Entwicklung des ländlichen Raums im Rahmen des ELER-Programmes europaweit genehmigt.

Darunter befinden sich die Ausgaben für die Bundesländer Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Bayern und NRW. Die Programme gelten bis 2020 und sollen die Wettbewerbsfähigkeit des EU-Agrarsektors verbessern, zum Landschafts- und Klimaschutz beitragen sowie das Wirtschafts- und Sozialgefüge ländlicher Gemeinden stärken. Die Maßnahmen werden mit insgesamt 14,3 Mrd. € aus dem EU-Haushalt sowie zusätzlich auf nationaler bzw. regionaler Ebene mit öffentlichen Mitteln und aus privaten Quellen finanziert. Momentan sind insgesamt 27 Programme für ganz Europa angenommen worden (Gesamtzahl: 118 Programme). Das Fördervolumen beträgt bis dato 35 Mrd. € (etwa 36 % des gesamten Mittelansatzes).

Die Förderung der Entwicklung des ländlichen Raums ist die sogenannte zweite Säule der Gemeinsamen Agrarpolitik. Sie konzentriert sich allerdings nicht nur auf „landwirtschaftliche“ Projekte. Insgesamt sind wie erwähnt in allen 28 Mitgliedstaaten 118 Programme vorgesehen, die über den Zeitraum 2014-2020 aus dem Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) mit einem Gesamtbetrag von 99,6 Mrd. € gefördert werden. Die Verordnung zur Entwicklung des ländlichen Raums für den Zeitraum 2014-2020 umfasst generell sechs wirtschafts-, umwelt- und sozialpolitische Prioritäten. In den hierzu erarbeiteten Begleitprogrammen sind die Zielvorgaben genau umrissen. Zur besseren Koordinierung der Aktionen und zur Erzielung größtmöglicher Synergien mit den anderen EU-Fonds wurde zudem mit jedem Mitgliedstaat eine Partnerschaftsvereinbarung geschlossen, in der die allgemeine Strategie für die EU-finanzierten Investitionen festgelegt ist. Im Bereich des ELER sollen in Deutschland 14 Entwicklungsprogramme (Strategien) für den ländlichen Raum umgesetzt werden.

Die einzelnen Mittel für die o.g. Bundesländer belaufen sich auf:

  • 1,516,0 Mrd. € für Bayern
  • 0,318,9 Mrd. € für Hessen
  • 0,936,8 Mrd. € für Mecklenburg-Vorpommern
  • 0,618,3 Mrd. € für Nordrhein-Westfalen

Weitere Informationen:

http://ec.europa.eu/contracts_grants/pa/partnership-agreement-germany-summary_de.pdf (Partnerschaftsabkommen in Deutsch)

Quelle: DStGB-Aktuell 0815 vom 20.02.2015

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Claudia Zempel
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